Montag, 17. Oktober 2011MöhrchenIch wollte auch auf diesem Weg mal kurz meinen großen Dank an unsere gute Fee Nura los werden: Vielen Dank! Die Idee von Schokolade auf Auch wenn der Käse die Schokolade vermutlich wieder ausgleicht fühlt es sich gleich um einiges gesünder an nicht mehr dieses ganze Zuckerzeugs bei der Arbeit in sich hinein zu stopfen =) Mittwoch, 5. Oktober 2011Potentielle EinladungWir suchen noch ein paar Menschen, die sich mit tiggersWelt.net affin fühlen und am Sonntag Abend (18 - 23 Uhr) hier in Stuttgart sein können. Bei Interesse kurz eine Mail - am besten an mich direkt - schreiben! Montag, 26. September 2011Dann können wir natürlich keine Geschäfte mit Ihnen machen...Letzte Woche telefonierte ich mit einem Dienstleister aus Köln, da offensichtlich eine E-Mail von mir ein paar Tage vorher dorthin verloren gegangen war. Beiläufig erwähnte ich:
Gelächter auf beiden Seiten... Doch dann setzte urplötzlich ein Schweigen ein und nach kurzer Zeit sagte mein Gegenüber mit tot ernster Stimme:
Erneutes Gelächter. Herrlich! Das wird was! =) Die E-Mail ist btw. natürlich nicht bei uns verloren gegangen sondern wurde vom empfangenden MTA mit positiver Rückmeldung angenommen, das haben wir bereits rückverfolgt.
Geschrieben von Bernd Holzmüller
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Freitag, 26. August 2011EigenlobHeute Mittag war die Freude hier im Büro groß, als das CVE-2011-3192 von Mittwoch ein Update erfuhr. Konkreter Hintergrund war hier, dass sich die alte Meldung nur auf den "Range"-Eintrag im HTTP-Header bezog, nun aber auch vor dem "Request-Range"-Header gewarnt wird - die erwähnte Freude beruhte auf dem Umstand, dass unser eigenes Modul zur Behebung des Problems von Mittwoch bereits dieses Update mit abdeckte, und führte zu einem regelrechten Schulterkopfen. Sowohl das Update des CVEs aber auch der Umstand, dass wir es schon abdecken, liegt auf der Hand, wenn man sich den entsprechenden Quelltext des Apache-Webservers anschaut: In Zeile 3162 der Datei modules/http/http_protocol.c wird der Range-Header ausgelesen und später weiterverarbeitet. Existiert dieser Eintrag nicht, so versucht Apache den Request-Range-Header zu rate zu ziehen. Da wir just diese Zeile gelesen hatten, bevor wir das Modul entwickelt haben, lag es auf der Hand diesen zweiten Fall also auch mit abzudecken. Mittwoch, 24. August 2011Denial of Service Attacke für ApacheHeute mittag vermeldete Heise Online, dass der Apache-Webserver mit einem einzigen Computer außer Gefecht zu setzen ist. An dieser Stelle erst einmal vielen Dank an Benedikt für das "Bekanntmachen" des Links Das Problem betrifft alle Apache-Versionen (1.3, 2.x). Wir konnten es recht schnell nachvollziehen und haben kurzum auch ein eigenes Tool zum Testen CVE-2011-3192 geschrieben (schlichtweg weil meine Perl-Installation keinen Fork-Manager hat) mit dem es sich auch reproduzieren ließ. Einen offiziellen Patch für Apache scheint es noch nicht zu geben, wenngleich auch einige Lösungsansätze in der Diskussion sind. Sei es das Schützen des Webservers mittels SetEnvIf: SetEnvIf Range (,.*?){5,} bad-range=1 ... LimitRequestFieldSize:
... mod_rewrite:
... oder mod_header:
Alternativ lässt sich das Problem auch über ein zusätzliches Modul beheben, sei es über das, dass wir selbst heute geschrieben haben, oder ein relativ ähnliches von einem Apache-Entwickler. Wir raten ein entsprechendes Apache-Modul zu benutzen oder das Problem mittels mod_rewirte bzw. SetEnvIf zu adressieren! Mittwoch, 17. August 20112 Euro RabattFür einen Kunden schreibe ich gerade ein Angebot über ein wenig Netzwerk-Hardware zusammen. Ein Posten stand mit 1.339,- € in meiner Kalkulation. Ich konnte nicht widerstehen und habe stillschweigend 2 Euro Rabatt gegeben.
Geschrieben von Bernd Holzmüller
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Donnerstag, 4. August 20113 SekundenIm Rechenzentrum braucht unser neues Linux-System 3 Sekunden zwischen Starten der virtuellen Maschine und dem per SSH erreichbar sein. Unglaublich. Dienstag, 2. August 2011Das eigene BetriebssystemBei uns ist momentan wahnsinnig viel im Umbruch - daher auch die geringe Anzahl an Blogposts in der letzten Zeit. Vieles an Software, die wir einsetzen oder in den letzten 8 Jahren (6 Jahre davon für tiggersWelt.net), ist mittlerweile obsolet - gerade wenn es um die eigenen Komponenten geht hat sich das Denken ein wenig weiterentwickelt und irgendwann kommt der Punkt, wo mal was neues her muss. Bis dato haben wir auf unseren Servern stets auf eine "richtige" Linux-Distribution gesetzt, darauf aber immer Rückbau betrieben und unsere eigene Software bzw. selbst kompilierte Versionen drüber gespielt. Wenn ich gefragt wurde, was wir denn im konkreten einsetzen passte meist die Antwort "Was eigenes und den Kernel von Distribution X". So wirklich zufrieden gestellt hat mich das nie. Zumal es komisch ist, einen Server zu installieren und gleich wieder bestimmte Komponenten zu deaktivieren oder zu deinstallieren. Ein Build-System habe wir mittlerweile ohnehin vorzuweisen, also warum nicht auch die notwendigen Komponenten wie Kernel oder Compiler selbst bauen, ein wirklicher Overhead existiert hierbei nicht mehr und wir reden eigentlich auch nur von 6 zusätzlichen Software-Paketen. So habe ich heute die Ehre den ersten "Release-Kandidat" unseres eigenes Linux-Betriebssystems zwischen den Fingern zu haben und testen zu dürfen und es ist toll: Sehr minimal gehalten, das Basis-System (ohne Webserver) kommt mit ca. 20 MB Arbeitsspeicher aus und bootet selbst über Netzwerk binnen weniger Sekunden. Das System konfiguriert sich voll automatisch (sofern gewollt) anhand bestimmter Parameter wie z.B. MAC-Adresse der Ethernet-Interfaces oder UUID den XEN- bzw. VMware-Gastes. Ich bin mal gespannt, wann der erste produktive Server damit bestückt wird. Vermutlich wird das noch nicht direkt ein Kundensystem sein, sondern eher sowas wie der Server, der hinter unseren Webseiten (u.a. auch dem Blog hier) steht. Ich bin gespannt =) Montag, 25. Juli 2011Aufgefrischtes WebmailWir waren letzte Woche so frei ein schon länger geplantes Update für unser Webmail einzuspielen. Neben einem ganz frischen RoundCube gibt es nun auch die Wahl zwischen Hastymail und dem als bekannten SquirrelMail. Auf der neuen "Startseite" gibt es nun nebenbei auch den passenden Link um das eigene Passwort anzupassen. Mittwoch, 29. Juni 2011Man kann es nie allen Recht machen...Im Augenblick bin ich richtig zufrieden aber gleichsam fühle ich mich auch schlecht. Grund hierfür sind ein paar Preisverhandlungen, die ich im Hintergrund seit ca. einem Monat mit einem Marktbegleiter eines unserer Vorhändler geführt habe. Man hat sich dort richtig Mühe gegeben uns attraktive Konditionen zu machen und uns zum Fortgang von unserem aktuellen Dienstleister zu bewegen, da wir sowieso schon "recht sportliche Preise" (Aussage des neuen Dienstleister) bekommen, wurde sogar bis in die Firmenzentrale im europäischen Ausland telefoniert um die Konditionen für uns absegnen zu lassen. Da fühlt man sich doch gleich richtig geehrt! Im Gegenzug hat man auch ein schlechtes Gewissen, denn einen langjährigen Geschäftspartner verlässt man nicht so ohne weiteres - und "langjährig" hat bei unserem Alter schon eine große Bedeutung. Drum torkelte ich eben wie ein trauriger Hund in ein Telefongespräch mit unserer Key Account Managerin nachdem ich sie heute morgen vorgewarnt hatte, dass wir ein Angebot mit besseren Konditionen vorliegen haben. Mein schlechtes Gewissen war endlos groß, denn ich war mir nicht sicher, wie sehr man uns bei ohnehin schon fairen Preisen entgegen kommen konnte. Schlussendlich war es ein kurzes, aber auch sehr sympatisches Gespräch: Die Konditionen wurden postwendend nach unten korrigiert. Wow! Das ist (mit Verlaub) geil! Mein nächster Anruf galt dann dem neuen Anbieter und schon wieder fühlte ich mich schlecht, denn dort hatte man sich bereits im Vorfeld redlich bemüht und ich hatte auch mit recht harten Bandagen gekämpft, doch den Sieg musste ich erst einmal absprechen (wobei ich wohlgemerkt vorgewarnt hatte, noch ein Telefonat zu führen). Man will sich dort nun noch einmal bemühen, wobei mich das Telefonat mit unserem aktuellen Dienstleister so euphorisch gemacht hat, dass ich dort kaum noch Chancen sehe... Eigentlich sollte ich jetzt vermutlich voller Freude sein. Bin ich auch, aber wie eingangs erwähnt fühle ich mich in gleichem Maße schlecht. In diesem "Spiel" wird es mindestens einen Verlierer geben - und dafür fühle ich mich verantwortlich.
Geschrieben von Bernd Holzmüller
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Donnerstag, 23. Juni 2011FeiertagHelferlein #2 erzählte mir gerade am Telefon, dass heute ein Feiertag ist. Woraufhin ich nur ein
durchs Büro rief. So ein Mist aber auch! Das erklärt so einiges und bringt meinen ganzen Tag durcheinander... Mittwoch, 22. Juni 2011Kontexte in gettextIch bin ja ein bekennender gettext-Fan - intern arbeiten wir nur noch damit und schreiben neben dem Source-Code auch alle Programmtexte auf Englisch und übersetzen sie im Anschluss mittels gettext. Auch für WordPress schrieb ich ja einst einen Patch um von der dort verwendeten PoMo-Implementation wegzukommen. Da wir gerade für einen Kunden ein Wordpress installieren, mussten mir heute morgen zwei "TODO"-Einträge in meinem Code auffallen. Die hatte ich total vergessen. Beide behandelten das Arbeiten mit sog. Kontexten (msgctxt). Mit Kontexten kann man noch einmal zwischen den Übersetzungen differenzieren - je nach Zusammenhang halt. gettext definiert hierfür u.a. die Funktion pgettext() und die ganzen Abarten wie z.B. dpgettext(). Nun besteht allerdings das Problem, dass z.B. die gettext-Bibliothek von PHP diese Funktionen (bzw. Makros) nicht bereitstellt und dementsprechend keine Kontexte zur Verfügung stehen - daher auch die "TODO"s in meinem Code. Ich habe mir daher die Mühe gemacht einmal ein wenig im gettext-Source-Code zu stöbern und zu schauen, ob man das nicht irgendwie nachbauen kann. Man kann! Im übersetzten Dictionary besteht der Lookup-Key aus dem Namen des Kontextes, dem ASCII-Zeichen 0x04 und dem eigentlich gesuchten Text. Diesen Key wirft man dann einfach gegen die gettext()-Funktion. Wichtig hierbei ist nur noch zu schauen, ob der Rückgabewert dem Eingabewert entspricht, denn dann sollte man nur den gesuchten Text zurück geben. In PHP sieht das in etwa so aus:
Einen Tick komplizierter wird es beim Arbeiten mit der Plural-Version:
Man merke: Der Lookup-Key ist der Kontext und die Singular-Version des Textes, schlägt die Übersetzung "fehl" sollte - zumindest laut Source-Code von gettext - die Anzahl noch einmal in Betracht gezogen werden und der Rückgabewert dementsprechend gestaltet werden. Soviel zur Dokumentation. Der Wordpress-Patch wurde in den Versionen für 3.1.2 und 3.1.3 bereits angepasst. Dienstag, 21. Juni 2011Kanonischen Namen bei Webservern abschaltenGestern fragte ein Kunde bei Jabber/XMPP an, warum http://files.domain-a.de/album immer auf http://files.domain-b.de/album/ umleitet Die Antwort ist recht einfach: Bei uns ist UseCanonicalName per Default auf On. Ich weiß gar nicht mehr, warum das so ist, weiß aber dass es vor Jahren mal einen bestimmten und guten Grund dafür gab. <Plakativ> Da die Kundenzufriedenheit aber eines unserer zentralen Interessensgebiete ist </plakativ> haben wir hier gleich heute Abhilfe geschafft und diese Option für jeden Webserver individuell im Kundeninterface klickbar gemacht. Leider ist der betroffene Kunde gerade nicht online, ich würde gerne wissen, wie er reagiert Auf dem Weg zum Frühstück...Als ich heute morgen auf dem Weg zu meinem Frühstück war, schallte mir auf der Treppe ein "Hallo Bernd!" entgegen. Verwundert guckte ich zu der entsprechenden Person auf und versuchte sie schnell zu erkennen - denn wenn jemand meinen Namen kennt, könnte man auch erwarten, dass ich seinen kenne. In dieser Situation brachte ich allerdings nicht mehr als ein "Kennen wir uns?" (und es war auch berechtigt, denn ich erinnerte mich wirklich nicht) heraus, was mir mit einem "Ja" beantwortet und prompt aufgeklärt wurde: Ich hatte diesen Menschen vor 2 oder 3 Jahren kennengelernt und mittlerweile ist er Kunde bei uns. So fängt der Tag doch gut an: Persönlich einen Kunden treffen und Frühstück in den Händen tragen Sie verkaufen doch auch SMS?Ich hätte ja irgendwie nicht gedacht, dass der Markt der SMS-Dienstanbieter so umkämpft ist. Wenn ich aber die Anrufe von diesen Dienstanbietern der letzten Woche zählen wollte, würde ich mit meinen Händen nicht mehr ausreichend weit kommen. Daher: Liebe Dienstanbieter, ihr könnt mir gerne die Angebote direkt per E-Mail zuschicken, über die entsprechenden Staffeln können wir auch gerne reden. Am besten erwähnt ihr auch gleich, dass ihr diesen Blog-Post gelesen habt, dann steigen eure Chancen Bis dahin ist es leider immer schwer unsere bereits bestehende und funktionierende (!!) Geschäftsbeziehung zu kippen.
Geschrieben von Bernd Holzmüller
in Carrier & Service Provider
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13:08
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